„Im Alter hat man die Chance, die absolute Anarchie zu erreichen,
die man sich vorher nicht so richtig auszuleben traut"

DADA (H)ALT

Mit seiner neuen Produktion «DADA (H)ALT» macht sich das Tanztheater Dritter Frühling auf die Suche nach der Narrenfreiheit des Alters. Die Tänzerinnen und Tänzer über 60 Jahre befassen sich aus Lust an der Bewegung mit Dadaismus – frei nach dem Motto: «Im Alter hat man die Chance, die absolute Anarchie zu erreichen, die man sich vorher nicht so richtig auszuleben traut.»

Der Herbst des Lebens kündet sich an, wenn die Pensionierung näher rückt. Gesundheitliche Probleme treten häufiger auf und Ruhepausen werden wichtiger. Plötzlich sind da Einschränkungen, die es vorher nicht gegeben hat. Doch davon lassen sich die zehn Tänzerinnen und Tänzer nicht aufhalten – im Gegenteil. Zusammen mit der Künstlerin Christiane Loch und dem Künstler Silvano Mozzini von Carambolage tanz&theater erforschen sie ihre neuen Freiheiten als verrückte Alte. Auf der Bühne lassen sie sich gehen, werden richtig Dada und folgen nur noch einer Regel: Sich keiner Regel unterwerfen.

Wie der während des ersten Weltkriegs von Migranten in Zürich entwickelte Dadaismus, richten sie sich gegen alle Konventionen in der Kunst, verdrehen bestehende Normen und Werte, überzeichnen sie und führen sie ad absurdum. Es sei ein «ein lustvolles Spiel mit der Vitalität und Tanzfreude der anarchistischen Bewegung» zu erwarten.

Premiere feierte die neue Produktion des Tanztheater Dritter Frühling am Mittwoch, 30. November 2016 im GZ Buchegg im Rahmen von retro | SPEKTAKEL – Festwoche Tanztheater Dritter Frühling.

DADA (H)ALT DADA (H)ALT

Regie / Choreografie

Christiane Loch und Silvano Mozzini vom Carambole tanz & theater

Darstellende
Mitglieder des Verein Tanztheater Dritter Frühling (über 65):

Barbara Hörler, Elettra Curetti, Gertrud Rihner, Helga Starcevic, Monika Schär, Renate  Zimmermann, Sonja   Stecher, Verena Kromer, Susanne Schulthess, Sepp Hofer


Spieldaten


 

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